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1873 Engelsmann-Gründer Johann, genannt „Jean“ Engelsmann (1847-1916), kam von Bad Kreuznach nach Ludwigshafen und übernahm die Mühlsteinfabrik L. Klein, als die Industrialisierung in Ludwigshafen ihren Höhepunkt erreichte. Mit einer Handvoll Arbeitskräften begann Jean Engelsmann mit der Herstellung und dem Vertrieb von Mühlsteinen und anderen Bedarfsgegen­ständen für die Getreidemüllerei.
 
1904-1910 Schutz des Warenzeichens „J. Engelsmann“ und „Rhenania“ als Markenzeichen für Mühlsteine. Die Firma entwickelt sich dynamisch weiter. Mahlmaschinen sowie automatische Mischmaschinen für Mehle, Kleie, Farben und Chemikalien werden inzwischen produziert. Dank vorzüglicher Qualität und mannigfaltiger Verwendungsmöglichkeiten haben sich Rhenania-Mühlsteine zu einem wesentlichen Bestandteil des Engelsmann-Geschäftes entwickelt.
 
1911-1930 Die Werkstätten sind zu klein geworden und der Betrieb zieht an den jetzigen Firmensitz in der Frankenthaler Straße um. Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und das eingetragene Warenzeichen „J. Engelsmann“ durch ein neues Firmen-Signet „JEL“ abgelöst. Zugleich wurden die Mühlsteine zunehmend von Vermahlungsmaschinen verdrängt. Das Unternehmen reagiert mit der Entwicklung neuer Produkte: Die erste Mischmaschine wird zum Patent angemeldet und eine Prüfsiebmaschine zur Herstellung von Analysen aus Korngemischen auf den Markt gebracht.
 
1940-1966 Fortwährende Bombenangriffe im 2. Weltkrieg verursachen große Schäden. Die Firma ist am Kriegsende zu 70% zerstört. Erst nach Wiederaufbau ist an eine Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts zu denken. Da die Ära der Mühlsteine endgültig vorbei ist, fokussiert sich Engelsmann auf das beginnende Zeitalter der Kunststoffe. Darüber hinaus sind größere Dimensionen der Anlagen und eine höhere Präzision gefragt. Die Schwerpunkte der Produktion verlagern sich auf die Fertigung von Laborgeräten und Mischmaschinen wie den Anfang der 60er Jahre entwickelten Rhönradmischer sowie Sieb- und Sortiermaschinen.
 
 
1940-1966 Fortwährende Bombenangriffe im 2. Weltkrieg verursachen große Schäden. Die Firma ist am Kriegsende zu 70% zerstört. Erst nach Wiederaufbau ist an eine Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts zu denken. Da die Ära der Mühlsteine endgültig vorbei ist, fokussiert sich Engelsmann auf das beginnende Zeitalter der Kunststoffe. Darüber hinaus sind größere Dimensionen der Anlagen und eine höhere Präzision gefragt. Die Schwerpunkte der Produktion verlagern sich auf die Fertigung von Laborgeräten und Mischmaschinen wie den Anfang der 60er Jahre entwickelten Rhönradmischer sowie Sieb- und Sortiermaschinen.
1970-1985 In den 1970er Jahren wurde das Produktionsprogramm um Laborgeräte für Siebanalyse, Mischtechnik, Volumenentwicklung und Deckkraftbestimmung von Farben erweitert. Zu Beginn der 80er Jahre bilden die Siebmaschinen den größten Produktionsanteil im Einzelmaschinenbau. Die erste modular aufgebaute Vibrationssiebmaschine kommt auf den Markt. Mehrflächige Siebmaschinen werden in die wichtigsten Industriestaaten geliefert.
 
1990-2010 Engelsmann steigt in den Anlagenbau ein und erschließt neben der Chemieindustrie, die sich zum wichtigsten Auftraggeber entwickelt, weitere Märkte wie die Pharma- und Lebensmittelindustrie.
 
 
2013 bis heute

Das Unternehmen feiert sein 140 jähriges Jubiläum und wird strategisch neu ausgerichtet. Mit der Fokussierung auf die Geschäftsfelder Siebtechnik und Big Bag-Systeme will man sich in Zukunft noch stärker am Markt als Experte für Schüttgutprozesse profilieren.

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